
Das Rating ist eine Zahl, die auf einer Skala von 0 bis 3000 angeben soll, wie gut die einzelnen Teilnehmer darin sind, Rätsel zu lösen. Genaugenommen, sollte man hier wohl noch die Einschränkung "mit unseren Applets" hinzufügen, denn möglicherweise ergeben sich beim Lösen auf Papier andere Werte.
Da man am Anfang mit 0 Punkten beginnt, muss man etwa ein Jahr lang regelmäßig am Überraschungsrätsel teilgenommen haben, bis die so berechnete Zahl aussagekräftig wird. Für alle, die nicht so viel Geduld haben, wird oben auf dieser Seite eine grobe Abschätzung des Ratings angegeben. Wenn das Rating aussagekräftig ist, verschwindet diese Abschätzung wieder.
Bei diversen asiatischen Disziplinen (Karate, Judo, Go, etc.), wird eine Einteilung in Kyu- und Dan-Grade vorgenommen, die angeben, wie gut man in dieser Disziplin ist. Anders, als das Rating, welches auch wieder fallen kann, wird ein einmal erreichter Grad nie wieder aberkannt. Da uns diese Idee gut gefallen hat, haben wir das übernommen.
Kyu bedeutet "Schülergrad" und Dan bedeutet "Lehrergrad". In der Tabelle werden diese beiden Wörter mit k und D abgekürzt. Ein Anfänger startet als 20. Kyu und arbeitet sich dann so langsam zum 1. Kyu hoch. Hat man diesen Grad erreicht und wird noch besser, so erhält man den ersten Dan-Grad (=schwarzer Gurt) und kann sich dann (theoretisch) bis zum 9. Dan hocharbeiten.
Vergeben wird ein neuer Grad immer dann, wenn der Durchschnitt der letzten 200 Ratingzahlen ein Vielfaches von 100 überschreitet: 100=20k, 200=19k, ..., 2000=1k, 2100=1D, 2200=2D, ... Auch hier gilt wieder: Es dauert eine Weile, bis diese Angaben aussagekräftig sind.
Jede Nacht wird kurz nach Mitternacht die Ratingtabelle mit den Ergebnissen der Überraschungsrätsel des Vortages angepasst. Im unwahrscheinlichen Fall, dass es keinen 3 Teilnehmern gelungen ist, das Rätsel zu lösen, wird die Anpassung für diesen Tag ausgesetzt.
Als erstes bekommt jeder Teilnehmer eine Zahl dauer zugeordnet, die der Anzahl der benötigten Sekunden entspricht. Hat man das Rätsel gar nicht gelöst, so sind das unendlich viele Sekunden. Zudem gibt jeder Fehlversuch Strafsekunden, allerdings nicht wie bei der Highscoretabelle pauschal 300, sondern den Median aller Ergebnisse von Teilnehmern ohne Fehlversuche. Sollte kein einziger Teilnehmer ohne Fehlversuche ausgekommen sein, so wird doch wieder pauschal 300 genommen.
Als nächstes werden noch zwei weitere Werte berechnet: min ist der Wert des schnellsten Teilnehmers und med ist der Median aller Teilnehmer. Sollte dieser bei Unendlich liegen, weil weniger als die Hälfte aller Teilnehmer das Rätsel überhaupt gelöst haben, so wird der Wert des schlechtesten Teilnehmers, der das Rätsel herausbekommen hat, als Median genommen. In diesem Fall wird zusätzlich noch sichergestellt, dass kein Teilnehmer, der das Rätsel gelöst hat, Ratingpunkte verlieren kann.
Nun wird nach folgender Formel eine Zahl zwischen 0 und 3000 berechnet:
Das ist gerade so gemacht, dass der beste Teilnehmer 3000 erhält, alle Teilnehmer, die das Rätsel nicht gelöst haben, eine 0 und ein Teilnehmer, der genau den Median getroffen hat, erhält 1500. Zwischen diesen Werten wird exponentiell interpoliert.
Am 1. 7. 2012 wurde diese Formel leicht geändert um auch Wettbewerben mit verändertem Teilnehmerdurchschnitt gerecht zu werden. Hierbei wurde die 2 durch einen variablen Wert ersetzt, der so berechnet wird, dass der Median gleich dem Median der Teilnehmer im bisherigen Rating ist. Hierbei werden allerdings nur Teilnehmer berücksichtigt, die schon mindestens 300 Teilnahmen vorweisen können.
Zuletzt wird die Differenz zwischen diesem Wert und dem aktuellen Rating mit einem Faktor f multipliziert und das Rating um diesen Betrag geändert. Der Faktor f ist hierbei für das Gesamtrating 1/120 (vor dem 1. Dezember 2010 war es 1/60) und für die Ratingzahlen bei den einzelnen Rätselarten 1/5.
Diese Berechnung wird zuerst für das zweite Überrschungsrätsel durchgeführt und anschließend für das erste.